Herzlich Willkommen

Seit Mitte der 80er Jahre arbeite ich als
Fernsehjournalist - vor allem für Fachredaktionen des WDR. Dabei habe ich
mich im Lauf der Jahre immer wieder auf Themengebiete spezialisiert. Am Anfang
insbesondere Ozonloch und Treibhauseffekt - daraus ergaben sich
zwangsläufig Energiepolitik und Energietechnik, aber auch Verkehr...
Diese Themen beschäftigen mich auch nach meinem Wechsel in die Wirtschaftsredaktion,
Dort meinte man allerdings im im Jahr 2008: 'Du bist doch auf s komplizierte
Themen spezialisiert. Kümmere Dich doch mal um die Bankenrkise". Eine
Herausforderung! Aus der Bankenkrise wurde inzwischen die Schulden- und Eurokrise. Mit Hilfe namhafter
Professoren und in einer langen Kette von Recherchen wurde daraus eine Folge von Filmbeiträge - vor
allem für ARD Plusminus.
Natürlich spiegeln die Filme und Texte immer auch meine persönliche Sicht wieder.
Ich denke aber, dass viele dieser Beiträge - mit fachlicher Hilfe kompetenter Menschen -
immer wieder das Augenmerkt auf Detailpunkte lenken, die in der aktuellen Berichterstattung
ansonsten eher vernachlässigt werden.
Seit Mitte der Neunziger
sammel ich einige der entstandenen Texte auf dieser Website. Auf dier Einstiegssseite liegen
Links zu den Themen chronoligsch geordnet. Ältere Beiträge wandern dann in die Themen-Seiten,
die sich links oben im Menü finden.
Und weil der WDR zunehmend Beiträge
auch als Videostream anbietet, ergibt das neuerdings fast schon einen Video-Blog :-)
.

März 2012: Tarifrunde 2012Verdi organisiert die ersten Warnstreiks im öffentlichén Dienst und auch die IG-Metall bereitet sich auf eine schwierige Verhandlungsrunde vor. 6,5 Prozent mehr Lohn lautet die Forderung. Nach jahrelanger Lohnzurückhaltung soll es mal wieder einen größeren 'Schluck aus der Pulle' geben. Aber kann die deutsche Wirtschaft sich das leisten ? Oder: muss sie das sogar ? Für einen markt-Scanner, einen knapp 15-minütigen Themenschwerpunkt in der WDR-Wirtschaftssendung habe ich mir die Forderungen der IG-Metall etwas genauer angeschaut. In zwei Teilen. Denn in diesem Jahr soll es nicht nur mehr Lohn geben. Die Gewerkschaft will auch den Trend zur Leiharbeit brechen, der immer mehr Arbeitnehmer zu Niedriglöhnern macht. Text: Lohnforderung / Text: Leiharbeit

Februar 2012: Ist Griechenlands Wirtschaft zu retten ? In Griechenland gibt es auch moderne Industrie mit exportfähigen Produkten. Und genau die braucht das Land, um wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Aufbauhilfe für die griechische Wirtschaft - diese Idee griff Wirtschaftsminister Philipp Rösler schon letzten Sommer auf. Mit einem "Marshallplan" und 60 deutschen Industrievertretern besuchte er im Oktober Griechenland. Aber was ist daraus geworden ? Wie kann das Land wieder auf eigenen Beinen stehen ? Für eine Plusminus-Ausgabe des MDR habe ich in Athen nach entsprechenden Ansätzen gesucht. Text / Video

Energieberatung hilft sparen ! Eine wochenlange Kältewelle sorgte im Februar für hohe Heizkosten. Es sei denn, die Wohnung in der man lebt, ist gut gedämmt. Bei Neubauten ist das heute standard. Bei älteren Gebäuden meist noch nicht. Nachträgliche Wärmeisolierung kann helfen, die Heizkosten zu senken, erfordert jedoch meist größere Investitionen. Manche Maßnahmen amortisieren sich erst nach zehn oder gar zwanzig Jahren. Eine Energieberatung kann dabei helfen, die Schwachstellen eines Hauses zu finden, die sich mit dem geringsten Aufwand beheben lassen. Für 'markt' habe ich solch eine Energieberatung begleitet. Text und Video

Markencheck Mediamarkt "Ich bin doch nicht ..." –
die meisten Deutschen könnten diesen Satz wohl problemlos beenden. "... blöd." In den Werbespots von Media Markt wurden
die angeblichen Niedrigpreise regelrecht hinaus geschrien. Man solle sich von anderen Elektronikgeschäften nicht hereinlegen lassen,
vor allem nicht beim Preis. Wirkt diese Werbung beim Kunden? Wie günstig ist Media Markt wirklich? Wie behandelt der Konzern seine Mitarbeiter?
Und wie kompetent wird man als Kunde beraten?
Die Reihe Markencheck wurde im Januar zum "Quotenrenner" der ARD. Und nachdem ich im Herbst 2011 bereits für den WDR die Marke ARAL
gecheckt hatte, chekcte ich nun - zusammen mit Kollegin Edith Dietrich - Deutschlands größte Elektrohandelskette.s
Text /
Video

Januar 2011: Europas BadBank Die Eurorettungs-pakete, um die in Brüssel und Berlin immer wieder gestritten wird, sind in Wahrheit nur die Spitze eines Eisberges. Denn im Stillen hat die europäische Zentralbank EZB noch viel mehr Milliarden an die Krisenländer vergeben. So baut sich fernab jeglicher demokratischer Kontrolle ein Milliardenrisiko auf, für das im Ernstfall auch die Steuerzahler haften müssen. Ein Bericht für eine PLUSMINUS-Ausgabe des WDR. Text / Video

Dezember 2011: Was käme nach dem Euro ? Noch immer liegt die Gefahr in der Luft, dass der Euro zerbricht. Aber was würde dann eigentlich passieren? Was käme danach? Ist eine Alternative zum Euro überhaupt denkbar? Fragen, denen ich für eine Plusminus-Ausgabe des MDR nachgegangen bin: Text / Video

November 2011: Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2011 Am 18.11 wurde der 44. deutsche Wirtschaftsfilmpreis vergeben, einer der ältesten und renomiertestes Preise für Fernsehjournalisten. In diesem Jahr wählte die Jury einen meiner Beiträge als 1. Preisträger der Kategorie 'Kurzfilme'. Prämiert wurde der Beitrag 'Währungsreform', den ich im November 2010 für eine WDR-Ausgabe des ARD-Magazines Plusminus produziert hatte. Ich möchte mich insbesondere bei dem für diese Sendung verantwortlichen Redakteur Klaus Schmidt bedanken, der mich immer wieder anspornt eher ungewöhnliche Darstellungsformen für die teilweise komplexen Themen zu finden. (In diesem Fall durfte ich in einer virtuellen Zeitreise mit hochkomplexer Tricktechnik bis in die Kaiserzeit zurückreisen sowie an der Konferenz von Bretton Woods und anderen historischen Ereignissen teilnehmen) Möglich gemacht haben das neben dem Cutter Holger Bischoff auch die Arbeit unserer Grafik-Abteilung und in diesem Fall eine Vielzahl von Kameraleuten. Der Film ist leider nicht mehr online verfügbar. Ersatzweise hier der Link zur Pressemitteilung des WDR

Wer wird beschirmt? In meiner inzwischen über Jahre laufenden Plusminus-Serie rund um Banken- Schulden und Euro- Krise: die neuste Wendung! Der Euro-Rettungsschirm wurde mit einem Hebel auf Billionen Euro ausgedehnt. Doch ein Schweizer Bankenexperte, Professor Harald Hau, stellt eine frappierende Frage: Wer wird damit eigentlich beschirmt? In meinem Beitrag begründet er, warum weniger die Griechen oder andere Europäer sind, sondern vor allem die 'oberen Zehntausend' dieses Planeten. Wenn man wirklich die Bürger Europas schützen und eine neue große Bankenkrise verhindern will, gäbe es seiner Auffassung nach für den Steuerzahler sehr viel günstigere Möglichkeiten - die von der Politik bislang aber nicht genutzt werden. Text / Video

September 2011: Mehr Steuern für Reiche? Eine öffentliche Initiative von mehr als 200 Wohlhabenden fordern es. Die SPD und die Grünen ohnehin. Wirkliche Spitzenverdiener und Wohlhabende sollen mit höheren Steuern helfen, die immer noch wachsende Staatsverschuldung zu bremsen und gleichzeitig Mehrausgaben für Bildung und Infrastruktur zu ermöglichen. Aber ab welchen Einkommensgrenzen, ab wie viel Vermögen gilt man als reich, welche Steuern wären sinnvoll, was würden sie bringen und was wäre wirklich gerecht? Text / Video

August 2011: Spekulieren auf die Rettung! Mal wieder hat ein Gipfel den Euro zumindest Vorübergehend gerettet - an den Börsen steigen die Kurse der Aktien und die der Staatsanleihen. Doch zumindest letztere nur vorübergehend. Und auch das war zu erwarten. Doch wenn all das zu erwarten war - sind solche Rettungsgipfel nicht perfekte Gelegenheiten für Spekulanten mit ziemlich geringen Risiko ihr Geld zu vermehren? Im Auftrag von Plusminus habe ich mich tatsächlich mal als Spekulant versucht. Habe auf das zu erwartende Gewettet. Und mich am Ende geärgert, dass ich selbst kein Geld riskiert habe. Denn das Risiko war klein, der Gewinn dagegen groß. Text / Video
Wer rettet die Retter? Selbe Sendung - anderes Thema: Nach Griechenland Portugal und Irland, wackelt nun auch Italien, Spanien droht zu wackeln. Frankreich galt bislang neben Deutschland als Stütze europäischer Rettungsschirme, gerät inzwischen aber selbst unter Druck. Nicht ohne Grund. Doch wer finanziert dann noch die Eurorettung ? Text / Video

Markencheck ARAL Neben all der Euro- und Bankenrettung mal wieder ein ganz anderes Thema: Da ich mich seit Jahrzehnten immer wieder intensiv mit Energie-Themen beschäftigt hatte, wurde mir vom WDR angeboten, mich an derneuen Serie 'Markencheck' zu beteiligen, die in jeweils 45 Minuten Sendezeit große deutsche Marken nach allen denkbaren Kriterien durchleuchtet. Sind ihre Produkte wirklich besser als die der Konkurrenz? Wie halten Sie es mit der Verantwortung für Umwelt, Natur, aber auch Angestellten und Mitarbeitern? Meine Marke: ARAL, die größte Deutsche Tankstellenkette: dabei interessierte uns natürlich auch, wie eigentlich Benzinpreise entstehen. Die Insgesamt vier Folgen mit vier Marken waren dabei übrigens bei Kritik und Publikum so erfolgreich, dass die Serie ab Januar in der ARD fortgesetzt wird. Text und Video
Weltwirtschaft auf dem Drahtseil! Irland, Portugal, Griechenland.... kaum hat die EU für eins dieser Länder Milliardenhilfen beschlossen, kommen neue Hiobsbotschaften, tauchen neue Milliardenschulden auf, wird über einen Haircut weiter spekuliert. Vor einem Jahr sorgten solche Meldungen dafür, dass der Euro ins scheinbar bodenlose fiel. Um den Euro zu retten, hieß es, müssen wir die Schuldenländer retten. Und heute? Trotz immer neuer Horromeldungen verliert unser Euro gegenüber dem Dollar schlimmstenfalls ein paar Cent, steht überraschend solide. Ein Grund dafür: Weder den USA noch Japan oder auch China, geht es wirklich viel besser? Jede große Volkswirtschaft hat mit großen Problemen zu kämpfen. Genaugenommen tanzen alle gerade auf dem Drahtseil. Text

März 2011: Noch einmal: Steueroasen Die EU hat nun den Rettungsschirm für mittlerweile drei Eurolände über das Jahr 2013 hinaus verlängert und dafür noch einmal viele Milliarden bereitgestellt um nicht nur die betroffenen Ländern sondern auch die Banken zu retten. Aber wurden auch die wichtigsten Ursachen der Banken- und Eurokrise bekämpft? Für PLUSMINUS habe zusammengetragen wie sehr Steuerhinterziehung und Steueroasen zu den Krisen beigetragen haben. Um das zu illustrieren, ließ unsere Grafikabteilung das Geld sehr elegant auf Reisen gehen : - ) Text / Video

Teurer Atomausstieg? Eine spektakuläre Kehrtwende: Kanzlerin Merkel, die noch kürzlich die Laufzeit der Atomkraftwerke deutlich verlängern ließ, probt nach Fukoshima nun den schnellen Ausstieg. Und schon läuft die Propaganda- maschine: wird landauf landab spekuliert, wie furchtbar teuer der nun wird. Belastbare Zahlen dazu gibt es kaum - und die wenigen Berechnungen die es gibt, sagen nur geringe Strompreisanstiege voraus - selbst wenn sie von Atomkraftbefürwortern stammen bzw von der Bundsregierung vor kurzem noch als 'Argument für die Laufzeitverlängerung' benutzt wurden. Die bislang veröffentlichten Zahlen habe ich - zusammen mit H.C. Schultze für Plusminus zusammengetrgen. Text / Video

Wie groß ist das Restrisiko Ein 'Größter anzunehmender Unfall' sei - so erzählte und die Atomwirtschaft jahrzehntelang nur alle zigtausend Betriebsjahre zu erwarten. Also so gut wie nie. Inzwischen erlebt die Welt gerade ihren dritten Gau und möglicherweise zweiten 'SuperGau'. Nun gibt es in deutschland keine Tsunamis und nur schwächere Erdbeben. Entwarnung ? Das kommt darauf an, denn deutsche AKW sind auch für schwächere Erdbeben ausgelegt als etwa japanische. Und weder Stromausfälle noch Kühlmittelprobleme sind in Deutschland unmöglich - nicht einmal Vulkanausbrüche. Für Plusminus habe ich in deutschland mögliche Szenarien vorgestellt - und mir die offiziellen Wahrscheinlichkeitsdaten der Atomwirtschaft mal etwas genauer angeschaut. Text / Video

Februar 2011: Spekulation macht Hunger Die Inflation ist zurück. Lange schon vorhergesagt, nun steigen die Preise tatsächlich. Billiges Geld der Notenbanken treibt vor allem die Rohstoffpreise. Was vielen Staatsregierungen gut in den Kram passt, weil so die Staatsverschuldung 'weginflationiert' werden kann, ist für die Bürger ärgerlich - für viele Menschen in den ärmeren Ländern aber sogar gefährlich. Lebensgefährlich. Wer ein viertel seines Lohnes für die Nahrung ausgeben muss, wird durch eine Verdopplung der Nahrungsmittelpreise endgültig in den Ruin getrieben. Das droht nun Milliarden Menschen in der Welt - und hat nach Einschätzung von Experten auch zu den Aufständen in Nordafrika beigetragen. Text / Video

Januar 2011: Wie man Steuerhinterzieher fängt Während der Staat dank Eurorettung, Bankenrettung und Wirtschaftskrise immer tiefer in die Schuldenfalle sinkt, während deshalb das Geld für die versprochenen Steuerentlastungen fehlt - bringen unzählige wirklich vermögende Menschen Ihre Geld in Steueroasen in Sicherheit. Lassen es dort arbeiten, wo andere Urlaub machen - und müssen allenfalls fürchten, dass der Staat durch gelegentlichen Ankauf illegal gesammelter Bankdaten aus diesen Steuerparadiesen einzelne Steuersünder fängt. Im kleinen Nachbarstaat Dänemark gehen die Steuerbehörden sehr viel Systematischer gegen Steuerhinterzieher vor. Text

Eurorettung auch für Privatanleger ? Die EU verspricht, für die Staatsschulden der diversen Krisenländer zu haften, bis mindestens 2013. Trotzdem werden die entsprechenden Staatsanleihen noch immer mit bis zu 12 Prozent verzinst. Viel Zins für wenig Risiko? Wer als Privatanleger derzeit sein Geld zur Bank bringt, bekommt bestenfalls 2 Prozent Zins. Wäre es also nicht auch für Privatanleger sinnvoll, solche Papiere zu kaufen, von der Eurorettung zu profitieren. Für die Plusminus-Asugabe des mdr tarnte ich mich als solventen Privatanleger, besuchte diverse Banken - und fand viel Misstrauen ! Text / Video

Gefahr am Bahnsteig Wer mit der Bahn fährt, der fährt sicherer als mit dem Auto. Keine Frage. Trotzdem gibt es auch bei der Bahn immer wieder Tote. Nicht nur bei seltenen Zugunglücken, nicht nur durch Selbstmörder oder leichtsinnigen Aufenthalt auf Gleisen. Jedes Jahr sterben auch Menschen, die einfach nur auf Bahnsteigen warten. Auf Bahnsteigen, an denen Güterzüge oder ICE mit hoher geschwindigkeit vorbeifahren - meistens ohne vorherige Warnansagen. Wie viele derartige Unfälle es gibt, konnte (oder wollte) selbst das zuständige Eisenbahnbundesamt auf Anfrage nicht mitteilen. Bis die Redaktion 'markt' des WDR einen Antrag nach Informationsfreiheitsgesetz gestellt hat. Das erschreckende Ergebnis zeigt mein Filmbeitrag vom Januar 2011. Text und Video

Noch mehr parsame Häuser Für die WDR-Servicezeit hatte ich immer wieder besonders sparsame Häuser vorgestellt, die entweder mehr Energie erzeugen als ihre Bewohner verbrauchen - oder als Passivhaus den Energieverbrauch auf ein Minimum reduziert haben. Für eine 30-Minütige Sonderausgabe habe ich noch einmal die besten Beispiele zusammengefasst. Und mit der Energieagentur NRW zusammen ein besonders vorbildliches Gebäude mit einem kleinen Preis ausgezeichnet. Text und Video

November 2010: Neue Währung für die Welt Während die EU mit Milliardenkrediten erst Banken und dann diverse Mitgliedsstaaten rettet, während die amerikanische aber auch die europäische Zentralbank alte Schulden mit neuen Schulden bezahlt und dabei eifrig frisches Geld 'drucken'*, denken weltweit Wirtschaftsexperten aber auch Banker darüber nach, wie unser Währungssystem krisenfester werden kann - und präsentieren Lösungsvorschläge, die so revolutionär wie antiquiert wirken: die Golddeckung: Und auch wenn es künftig nicht unbedingt Gold sein muss, mit dem die Währungen abgesichert werden (andere Rohstoffe würden den selben Zweck erfüllen) habe ich eine kleine Zeitreise unternommen um diese neue alte Methode der Geldwertsicherung vorzustellen. Text / Video
Irland retten heisst Banken retten Kaum hatten wir uns an den Gedanken gewöhnt, zur Rettung der griechischen Kreditwürdigkeit Milliardenbürgschaften zu geben, kam das nächste Euro-Land ins Visir der Spekulanten: Irland. Dabei ist klar: die Milliarden aus dem europäischen Rettungsschirm dienen wieder einmal vor allem der Bankenrettung - auch deutscher Banken. Was Iren selbst davon halten und was das für deutsche Steuerzahler bedeutet habe ich mir aus gegebenen Anlass sehr kurzfristig für die ARD-Redaktion Plusminus des mdr angesehen. Text / Video
Oktober 2010: Solarstrom zu teuer? Kaum wurden die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert und die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung für Ökostrom deutlich gesenkt, bekommt die Solarbranche neuen Gegenwind. Weil die Zahl der Solaranlagen drastisch gestiegen ist, mehr Einspeisevergütung gezahlt werden muss, kündigen die Stromkonzerne deutliche Preissteigerungen an. Wirklich nötig - oder Teil einer Kampagne gegen die Erneuerbaren ? Zusammen mit Monitor-Kollegen habe ich mir das genauer angeschaut - inklusive einer Studie des RWI, mit der die preistreibende Wirkung vermeintlich unsinniger Solarförderung schon seit Monaten argumentativ untermauert wird. Text und Video

Verstopft Solarstrom die Netze ? Etwa zeitgleich mit der Diskussion um die 'teure' Einspeisevergütung tauchte eine zweite Meldung auf: Der rapide Ausbau der Photovoltaicanlagen droht die Endverteilnetzte zu überlasten, diese müssten teuer ausgebaut werden. Konkret wurde das in Fröndenberg an der Ruhr. In einigen ländlichen Ortsteilen will der örtliche Netzbetreiber keine neuen Anlagen mehr an das Netz lassen, weil es überlastet sei und erst einmal teuer ausgebaut werden muss. Aber muss das wirklich sein ? Oder ist es (übertriebener) Teil einer Kampagne gegen den Sonnenstrom ? Text
Und alles was langsam älter als ein Jahr ist, wird gelegentlich in die einzelnen Themenseiten verschoben - links im Menü ! - Ein Fundgrube historischer und manchmal auch zeitloser Geschichten aus Energie- Umwelt- und Wirtschaftspolitik.
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