Die ARD darf Videos seit einiger Zeit nur noch für wenige Wochen ins Internet-stellen, Deshalb führt auf dieser Seite mancher Link ins Leere. Eine Reihe von Filmbeiträgen sind dann auf unbekanntem Weg zu youtube gelangt. So können sie dann noch längere Zeit gesehen und verlinkt werden. Auch Texte werden von den Servern der ARD nach einiger Zeit wieder gelöscht. Bei regelmäßigen Äufräumarbeiten verlinke ich dann auf auf eigene Dateien, meist PDF.
Seit dem Herbst 2008 ist die Wirtschaftspolitik eng mit der Finanzkrise verbunden, die zur allgemeinen Wirtschaftskrise wurde. Weil ich gerade zu diesem Tehmenkomplex recht kontinuierlich für PLUSMINUS und Andere berichtet habe, lohnt es sich inzwischen, dazu eine eigene Themenseite zu gestalten. Diese finden sich im Untermenü auf der linken Seite - ebenso wie Sammlungen zu Erdgaspreisen, Strompreisen und anderen Verbraucherschutz-Themen. Hier finden sich deshalb nur wenige 'aktuelle' Berichte, die zu anderen Themengebieten gehören. Davon Reihe älterer Beiträge, die für den einen oder anderen evtl. trotzdem noch von (vielleicht auch nur historischem) Interesse sein könnten.


September 2011: Mehr Steuern für Reiche? Eine öffentliche Initiative von mehr als 200 Wohlhabenden fordern es. Die SPD und die Grünen ohnehin. Wirkliche Spitzenverdiener und Wohlhabende sollen mit höheren Steuern helfen, die immer noch wachsende Staatsverschuldung zu bremsen und gleichzeitig Mehrausgaben für Bildung und Infrastruktur zu ermöglichen. Aber ab welchen Einkommensgrenzen, ab wie viel Vermögen gilt man als reich, welche Steuern wären sinnvoll, was würden sie bringen und was wäre wirklich gerecht? Text / Video

März 2011: Noch einmal: Steueroasen Die EU hat nun den Rettungsschirm für mittlerweile drei Eurolände über das Jahr 2013 hinaus verlängert und dafür noch einmal viele Milliarden bereitgestellt um nicht nur die betroffenen Ländern sondern auch die Banken zu retten. Aber wurden auch die wichtigsten Ursachen der Banken- und Eurokrise bekämpft? Für PLUSMINUS habe zusammengetragen wie sehr Steuerhinterziehung und Steueroasen zu den Krisen beigetragen haben. Um das zu illustrieren, ließ unsere Grafikabteilung das Geld sehr elegant auf Reisen gehen : - ) Text / Video

Februar 2011: Spekulation macht Hunger Die Inflation ist zurück. Lange schon vorhergesagt, nun steigen die Preise tatsächlich. Billiges Geld der Notenbanken treibt vor allem die Rohstoffpreise. Was vielen Staatsregierungen gut in den Kram passt, weil so die Staatsverschuldung 'weginflationiert' werden kann, ist für die Bürger ärgerlich - für viele Menschen in den ärmeren Ländern aber sogar gefährlich. Lebensgefährlich. Wer ein viertel seines Lohnes für die Nahrung ausgeben muss, wird durch eine Verdopplung der Nahrungsmittelpreise endgültig in den Ruin getrieben. Das droht nun Milliarden Menschen in der Welt - und hat nach Einschätzung von Experten auch zu den Aufständen in Nordafrika beigetragen. Text / Video
Regieren gegen den Sachverstand Erst die Steuerermäßigung für Hotels und das Versprechen einer großen Steuerentlastung und nun eine Vertagung aller Entscheidungen bis nach der Steuerschätzung. Für Plusminus bat ich die Regierungsfraktionen und zuständigen Ministerien, unabhängige Experten zu nennen, die ihr Handeln für sinnvoll halten. Das Ergebniss dieser Recherche kann eigentlich nur fassungslos machen. Wir haben versucht, es in eine Form zu bringen, bei der man über dieses Trauerspiel dann wenigstens noch lachen kann. Ich möche hier dem Kameramann Tom Wegner, dem Sprecher Bodo Primus sowie den Redakteuren der Sendung dafür danken, dass jeder von ihnen noch ein Tüpfelchen auf die i's gesetzt hat - der Filmbeitrag ist leider nicht mehr online, der Onlinetext etwas weniger originell, aber auch er entlarvt recht eindrücklich, wie 'abgehoben' die Bundesregierug regiert. Ganzer Text
Juni 2010: Gerechte Steuern? Auf den ersten Blick scheint das deutsche Steuersystem ja gerecht zu sein. Je höher das Einkommen, desto höher der Steuersatz - und auch die Sozialabgaben. Doch halt. Ab 44.000 Euro Jahreseinkommen bleiben die Beiträge für krankenversicherung konstant, ab rund 60.000 Euro die Beiträge der Rentenversicherung - und auch der Spitzensteuersatz wird heute schon von gehobenen Facharbeitern erreicht. Kaum zu glauben aber war, wer mehr verdient wird rein Prozentual deutlich geringer entlastet. Für die Plusminus-Redaktion des MDR habe mir das deutsche Abgabensystem einmal genauer angeschaut, mit frappierendem Ergebnis. Text / Video
April 2010: Staatshilfe für alle! Ein Vulkanausbruch, höhere Gewalt aus dem Erdinneren. Zehntausende Reisende sitzen fest. Nach kaum einer Woche: Fordernung nach Staatshilfe. Nicht für Reisende, für Fluggesellschaften! Kurz zuvor forderte Daimler, der Staat solle den Verkauf von Elektroautos ankurbeln, mit Staatshilfe. Fast zeitgleich meldet der Konzern einen Quartalsgewinn von über 800 Millionen. Gleichzeitig erstickt der Staat in Schulden, für Steuersenkungen ist kein Geld vorhanden.... Anlass genug, sich mit dem Thema Staatshilfen in PLUSMINUS genauer zu breschäftigen: Text / Video
August 2010: Billiger Busfahren Die Qualität muss stimmen, der Service und der Preis - der sollte möglichst niedrig sein. Das wünschen sich die meisten Verbraucher. Also müssen Unternehmen sparen. Und sei es beim Lohn. Dabei gehen selbst kommunale Unternehmen, die im Besitz der Städte - also der Steuerzahler - sind, bis an die Grenze des erlaubten - und manchmal auch über alle moralischen Grenzen hinweg. Das zumindest beklagen die Busfahrer der Wupsi, deren wirklich haarsträubende Geschichte ich mir vor dem (verdienten) Sommerurlaub für WDR markt genauer angeschaut habe. Text / Video

April 2009: Cross Border Leasing ? Vor einigen Jahren galt es als Segen für die städtischen Finanzen. Man verkauft Wasserwerke, die
Kanalisation oder anderes kommunale Eigentum an amerikanische Investoren, least es zurück - und bekommt mehr Geld als man zahlt, theoretisch. Durch die Finanzkrise wurden diese
hochriskanten Deals zu Verlustgeschäften - und auch bundeseigene Firmen sind dieses Risiko eingegangen.
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Rezepte gegen die Staatsverschuldung? Sommer 2009, Vorwahlzeit. Zur Retung von Banken und Abwehr der Krise, wird die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2009 mehr Schulden machen, als jemals zuvor. Doch dann soll Schluss sein. Nach Ende der Krise - so steht es neuerdings im Grundgesetz - darf der Bund nur noch in absoluten Notfällen und geringem Ausmaß neue Schulden machen. Doch wie wollen die Parteien das Deifizit nach der Wahl senken ? Eine Umfrage unter den Parteien zeigt: Es herrscht beängstigende Konzeptionslosigkeit. Und entweder haben die Parteien längst aufgegeben, den Haushalt zu sanieren - oder sie lügen schlichtweg das Blaue vom Himmer herunter. Ganzer Text

Nächste Krise: Staatsbankrott Trotz Rekordverschuldung gelten die deutschen Staatsfinanzen im weltweiten Vergleich noch als durchaus solide - anders sieht es dagegen bei vielen anderen EU-Mitgliedern aus. Welche Länder in absehbarer Zeit mit akuten Zahlungsproblemen zu kämpfen haben und was das für deutsche Bürger bedeutet? Um diese Frage zu klären habe ich für Plusminus zusammen mit zwei Professoren ein wenig in die Zukunft geschaut. Übrigens schon Im März 2009. Anfang 2010 hätte man exakt den selben Film als 'brandaktuell' erneut senden können. Und inzwischen kann man diesem Film fast schon prophetische Qualitäten zusprechen, was wohl vor Allem Prof. Max Otte zu verdanken ist - der die Entwicklung wieder einmal überraschend genau vorhergesehen hat. Video
Sind Aktien wirklich langfristig rentabel? Trotz Bankenkrise raten
Anlageberater den Besitzern von Aktion oder Aktienfonds, sich langfristig keine Sorgen zu machen.
Schwankungen hätte es an der Börse schon immer gegeben, aber die Historie beweise, dass es auf
lange Sicht wirklich immer bergauf gehe. Ob das wirklich stimmt, sollte ich für die Sendung Plusminus
untersuchen. Auch wenn die Aktienmärkte sich seit ihrem Tiefststand doch wieder spürbar erholt haben und
man mit relativ kurzfristiger Spekulation schon wieder gut im 'Plus' ist. Wer sein Geld langfristig in
Aktien investiert hat, steht auch im Januar 2010 noch in den miesen - oder zumindest mit sehr bescheidener
Rendite da.
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Renten: Warmer Regen zum Wahlkampf? Frühsommer 2008, kurz vor Beginn der Finanzkrise.
Die Bundesregierung will den erst 2004 eingeführten
Riester-Faktor in der Rentenversicherung für zwei Jahre aussetzen. Weil die Preise zurzeit spürbar
steigen, sollen die Rentner auf diese Weise am Aufschwung teilhaben. Gute Nachricht für Rentner: die
Erhöhung wird deutlich stärker ausfallen, als versprochen. Diese Vorhersage von 2008 ist dann
vor der Wahl 2009 ziemlich präzise eingetreten.
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Liechtensteiner Stiftungen Anfang 2008 ist der Post-Vorstandsvorsitzende
Klaus Zumwinkel war wegen Steuerhinterziehung in die Schlagzeilen geraten. Ich
wurde beauftragt, einmal genau zu echerchieren, wie das 'Steuersparmodell'
denn tatsächlich funktioniert. Im Teamwork mit Kollegin Anne Preger fanden wir es heraus.
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So schön war noch 2007 :-) Steuereinnahmen sprudeln Als am 11. Mai 2007 die neueste Steuerschätzung
veröffentlicht wurde, war Finanzminister Peer Steinbrück ein
psychologischer Geniestreich gelungen. 'Steuermehreinnahmen geringer als
gedacht', lautete in vielen Nachrichtensendungen die Meldung. In den
kommenden vier Jahren könne der Staat doch nur mit Mehreineinnahmen von 180 Milliarden
Euro rechnen. Das klang schon fast enttäuschend. Ein paar Tage vorher hatte das Finanzministerium
nämlich schon verlauten lassen, die Mehreinnahmen könnten sich von
2007 bis 2010 auf 200 Milliarden summieren. Durch diesen Kunstgriff erschien
die offizielle Steuerschätzung plötzlich klein und unbedeutend. Tasächlich aber
nahm der Staat deutlich mehr Geld ein als jemals zuvor - das sollte eigentlich Gelegenheit sein,
die Binnenkonjunktur anzukurbeln, indem man die Steuerlast der Haushalte doch mal wieder senkt.
Doch derartige Forderungen werden abgebügelt, denn irgendwie schafft es immer noch nicht,
einen schuldenfreien Haushalt vorzulegen.
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Keine Inflation ? Bis etwa 2007 schien die Inflation viele Jahre Lang ihren
Schrecken verloren zu haben. Die Einkommen stagnieren, aber das schien halb so schlimm,
schließlich waren die Preise laut statistischem Bundesamt ja jahrelang recht konstant.
Nun ist die Teuerungsrate wegen gestiegener
Ölpreise ab Herbst 2005 wieder gestiegen - aber schon vorher, gab es mehr
Inflation als die offiziellen Zahlen glauben lassen - und zwar vor allem
für die Menschen, die ohnehin am unteren Ende der Einkommensskala leben.
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Biometrische Pässe. Kleiner Themenwechsel: Reisedokumente mit elektronisch gespeicherten körperlichen Merkmalen, Inzwischen sind sie längst eingeführt., Zusammen mit Gitti Müller hatte ich im Vorfeld rür das ARD-Magazin Monitor über die Pläne berichtet. Während der Bundestag schon vor Jahren Skepsis dagegen zum Ausdruck brachte hat Innenminister Schily auf EU-Ebene daran mitgewirkt praktisch vollendete Tatsachen zu schaffen. - obwohl Datenschützer durchaus vor Gefahren warnen. Beitragstext >
Verbraucher mit Macht? Noch ein viel
älteres Stück, aber irgendwie zeitlos: Können Verbraucher die
Unternehmenspolitik großer Konzerne beeinflussen ? Zwei Journalisten
glauben daran und schrieben das '
Schwarzbuch Markenfirmen
' - Eine Art
Buchkritik. Aber auch Auflistung nicht nur von Umweltsünden vieler
bekannter Unternehmen.

Ost Öko out ? Dazu passend: Marktforscher über Verbraucherverhalten, Trends und Marketing - und
über die Frage, ob die Öko- oder Bio- Welle schon wieder vorbei ist.
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DSL - Das löchrige Netz Just die modernste Technik der Telekom erweist sich für viele Regionen als Hemmschuh. Der lückenhafte Ausbau der schnellen DSL-Verbindungen ist nicht nur für Privatkunden, sondern auch für viele Unternehmen ein großes Problem . Eine Geschichte, auf die ich wenige hundert Meter von meinem Wohnhaus aufmerksam wurde, die aber in ganz Deutschland sehr ähnlich abläuft.