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Bankenkrise

Die Bankenkrise, die zur Wirtschaftskrise und schließlich zur Wirtschaftskrise wurde. Für ARD Plusminus produziere ich seit 2008 eine immer länger werdende Liste von Beiträgen, die inzwischen fast schon eine Krisenhistorie ergeben. Mit dem Versuch ein wenig tiefer und hintergründiger zu schauen, als das in aktuaellen Fernsehberichten sonst möglich ist - und gleichzeitig in einer teils bissig - satirischen, teils auch spielerischen Form. Ich hoffe, dass dadurch die teilweise schweren Themen leichter verdaulich werden. Zumal die Krise teilweise Formen annimmt, bei denen man lachen müsste, falls die Fakten nicht so traurig wären. Auf diese Weise hat zumindest das 'machen' der Filme großen Spaß bereitet. Da hat es mich besonders gefreut, als der Verband der psd-Banken den Auftakt-Beitrag der kleinen Serie im November 2009 prämiert hat: als 'herausragendes Beispiel für anschauliche Erläuterung komplexer Finanzprodukte'. Vielen Dank für das Kompliment :-). Ein Beitrag dieser Reihe aus dem Jahr 2010 wurde 2011 für den deutschen Wirtschaftsfilmpreis nominiert, auch dafür vielen Dank. Und hier nun - in chronologischer Reihenfolge - meine diversen Beiträge zur 'Aufarbeitung' des Jahrelangen Finanz-GAU.

Explosive Bank-Produkte Wie konnte es passieren, dass die einstmals stolzen Symbole wirtschaftlicher macht zu jämmerlichen Bittstellern wurden ? Für Plusminus habe ich mich in das moderne Finanzwesen hineingearbeitet - und bin auf 'cds' gestossen. Ein relativ neues Finanzinstrument, mit dem die Banken eigentlich ihre Risiken absichern wollten. Doch aus Versicherungen wurden Verunsicherungen. ganzer TEXT PDF / Video>

Bank-Bilanzen

Frisierte Bank-Bilanzen? Während Politiker aller Parteien und Wirtschaftsexperten zur vermeidung künftiger Finanz- und Bankenkrisen Transparenz und Klarheit in der Finanzkrise fordern, wurde just zur Bewältigung der aktuellen Krise das Bilanzrecht geändert - und zwar so, dass vor allem Banken ihre Risiken erst einmal noch besser verstecken können. Für ARD Plusminus habe ich mir die neuen Bilanzregeln einmal genauer angeschaut - und habe dafür erst einmal eine Boutique eröffnet :-). ganzer TEXT PDF / Video

Bad Banks

Böse Banken Bad Banks Um künftige Finanzkrisen zu vermeiden fordert die Politik künftig vor allem Transparenz und Kontrolle der globalen Finanzwirtschaft. Zur Behebung der jetzigen Krise werden Risiken aber erst einmal gut versteckt: In Bad Banks - und in den Bilanzen. Da wundert es kaum, dass auch bei den Plänen zur Neuordnung der globalen Finanzkontrolle die Transparenz unter die Räder kam. Ein kleiner 'Rundumschalg' aus gegebenem Anlass! TEXT PDF / Video

Der 'Feuerwehrfonds

Wer bezahlt die Bankenrettung ? Der Staat hat nun viele Milliarden ausgegeben um Banken zu retten. Inzwischen machen einige von Ihnen schon wieder dicke Gewinne. Da fragt man sich, warum diese Banken nicht selbst an den Kosten der Rettung beteiligt werden. Experten fordern, sie müssten zumindest für künftige Krisen vorsorgen um künftige Rettungsmaßnahmen dann selbst tragen zu können. Wie das funktionieren könnte - und warum der Gedanke bislang kaum eine rolle spielt, war auch PLUSMINUS-Thema. Umgesetzt mit viel kreativer Hilfe der Grafik-Abteilung, die hier zur 'Trickfilm-Abteilung' wurde :-) TEXTpdf

Zukunftsschau Staatsbankrott
Januar 2009

Nächste Krise: Staatsbankrott Trotz Rekordverschuldung gelten die deutschen Staatsfinanzen im weltweiten Vergleich noch als durchaus solide - anders sieht es dagegen bei vielen anderen EU-Mitgliedern aus. Welche Länder in absehbarer Zeit mit akuten Zahlungsproblemen zu kämpfen haben und was das für deutsche Bürger bedeutet? Um diese Frage zu klären habe ich für Plusminus zusammen mit zwei Professoren ein wenig in die Zukunft geschaut. Übrigens schon Im März 2009. Anfang 2010 hätte man exakt den selben Film als 'brandaktuell' erneut senden können. Und inzwischen kann man diesem Film fast schon prophetische Qualitäten zusprechen, was wohl vor Allem Prof. Max Otte zu verdanken ist - der die Entwicklung wieder einmal überraschend genau vorhergesehen hat. Video

Bild zur HRE-Verstaatlichung

Enteignung als Rettung? Weil ein Konkurs der HRE angeblich eine neue weltweite Finanzkrise auslösen würde, musste die 'sytemisch wichtige' HRE vom Staat mit vielen Milliarden gerettet. Banken, die Papiere der HRE in ihren Depots haben, konnten sich freuen - der Steuerzahler und die Aktionäre der Bank dagegen mussten dafür zahlen. Anlässlich der entscheidenden HRE-Hauptversammlung habe ich darüber berichtet Ganzer Text

Irland retten heisst Banken retten Kaum hatten wir uns an den Gedanken gewöhnt, zur Rettung der griechischen Kreditwürdigkeit Milliardenbürgschaften zu geben, kam das nächste Euro-Land ins Visir der Spekulanten: Irland. Dabei ist klar: die Milliarden aus dem europäischen Rettungsschirm dienen wieder einmal vor allem der Bankenrettung - auch deutscher Banken. Was Iren selbst davon halten und was das für deutsche Steuerzahler bedeutet habe ich mir aus gegebenen Anlass sehr kurzfristig für die ARD-Redaktion Plusminus des mdr angesehen. Text / Video

Bild zu: Neue Währung?

November 2010: Neue Währung für die Welt Während die EU mit Milliardenkrediten erst Banken und dann diverse Mitgliedsstaaten rettet, während die amerikanische aber auch die europäische Zentralbank alte Schulden mit neuen Schulden bezahlt und dabei eifrig frisches Geld 'drucken'*, denken weltweit Wirtschaftsexperten aber auch Banker darüber nach, wie unser Währungssystem krisenfester werden kann - und präsentieren Lösungsvorschläge, die so revolutionär wie antiquiert wirken: die Golddeckung: Und auch wenn es künftig nicht unbedingt Gold sein muss, mit dem die Währungen abgesichert werden (andere Rohstoffe würden den selben Zweck erfüllen) habe ich eine kleine Zeitreise unternommen um diese neue alte Methode der Geldwertsicherung vorzustellen. Text / Video

Bild zu: Eurorettung?

Eurorettung auch für Privatanleger ? Die EU verspricht, für die Staatsschulden der diversen Krisenländer zu haften, bis mindestens 2013. Trotzdem werden die entsprechenden Staatsanleihen noch immer mit bis zu 12 Prozent verzinst. Viel Zins für wenig Risiko? Wer als Privatanleger derzeit sein Geld zur Bank bringt, bekommt bestenfalls 2 Prozent Zins. Wäre es also nicht auch für Privatanleger sinnvoll, solche Papiere zu kaufen, von der Eurorettung zu profitieren. Für die Plusminus-Asugabe des mdr tarnte ich mich als solventen Privatanleger, besuchte diverse Banken - und fand viel Misstrauen ! Text / Video

Bild zu:Steueroasen?

März 2011: Noch einmal: Steueroasen Die EU hat nun den Rettungsschirm für mittlerweile drei Eurolände über das Jahr 2013 hinaus verlängert und dafür noch einmal viele Milliarden bereitgestellt um nicht nur die betroffenen Ländern sondern auch die Banken zu retten. Aber wurden auch die wichtigsten Ursachen der Banken- und Eurokrise bekämpft? Für PLUSMINUS habe zusammengetragen wie sehr Steuerhinterziehung und Steueroasen zu den Krisen beigetragen haben. Um das zu illustrieren, ließ unsere Grafikabteilung das Geld sehr elegant auf Reisen gehen : - ) Text / Video

Weltwirtschaft auf dem Drahtseil! Irland, Portugal, Griechenland.... kaum hat die EU für eins dieser Länder Milliardenhilfen beschlossen, kommen neue Hiobsbotschaften, tauchen neue Milliardenschulden auf, wird über einen Haircut weiter spekuliert. Vor einem Jahr sorgten solche Meldungen dafür, dass der Euro ins scheinbar bodenlose fiel. Um den Euro zu retten, hieß es, müssen wir die Schuldenländer retten. Und heute? Trotz immer neuer Horromeldungen verliert unser Euro gegenüber dem Dollar schlimmstenfalls ein paar Cent, steht überraschend solide. Ein Grund dafür: Weder den USA noch Japan oder auch China, geht es wirklich viel besser? Jede große Volkswirtschaft hat mit großen Problemen zu kämpfen. Genaugenommen tanzen alle gerade auf dem Drahtseil. Text

Wer rettet die Retter? Selbe Sendung - anderes Thema: Nach Griechenland Portugal und Irland, wackelt nun auch Italien, Spanien droht zu wackeln. Frankreich galt bislang neben Deutschland als Stütze europäischer Rettungsschirme, gerät inzwischen aber selbst unter Druck. Nicht ohne Grund. Doch wer finanziert dann noch die Eurorettung ? Text / Video

Bild zu: Spekulieren

August 2011: Spekulieren auf die Rettung! Mal wieder hat ein Gipfel den Euro zumindest Vorübergehend gerettet - an den Börsen steigen die Kurse der Aktien und die der Staatsanleihen. Doch zumindest letztere nur vorübergehend. Und auch das war zu erwarten. Doch wenn all das zu erwarten war - sind solche Rettungsgipfel nicht perfekte Gelegenheiten für Spekulanten mit ziemlich geringen Risiko ihr Geld zu vermehren? Im Auftrag von Plusminus habe ich mich tatsächlich mal als Spekulant versucht. Habe auf das zu erwartende Gewettet. Und mich am Ende geärgert, dass ich selbst kein Geld riskiert habe. Denn das Risiko war klein, der Gewinn dagegen groß. Text / Video

Bild zu: Schirmfragen

November 2011: Wer wird beschirmt? In meiner inzwischen über Jahre laufenden Plusminus-Serie rund um Banken- Schulden und Euro- Krise: die neuste Wendung! Der Euro-Rettungsschirm wurde mit einem Hebel auf Billionen Euro ausgedehnt. Doch ein Schweizer Bankenexperte, Professor Harald Hau, stellt eine frappierende Frage: Wer wird damit eigentlich beschirmt? In meinem Beitrag begründet er, warum weniger die Griechen oder andere Europäer sind, sondern vor allem die 'oberen Zehntausend' dieses Planeten. Wenn man wirklich die Bürger Europas schützen und eine neue große Bankenkrise verhindern will, gäbe es seiner Auffassung nach für den Steuerzahler sehr viel günstigere Möglichkeiten - die von der Politik bislang aber nicht genutzt werden. Text / Video